Wolfgang Scholz und seine Gedichte

Gedichte Altes und Neues Jahr

Menschen im Wechsel der Jahre

Jahreswechsel

Denn sie wissen nicht was sie tun

Menschenrechte

Die Würde des Menschen

 Unsere Erde

Gefühle

Hören sie zu Schwester

Engel der MS Kranken

Alter neu entdecken

Einsamkeit auf dieser Welt

Gib dich nicht auf

Führe den Kampf

Der Schmerz

Warum gehst Du?

Kokon
Der Tod

Ein Kaufhaus stirbt

Im Schatten der Sorgen Weihnachten das Fest der Liebe?
Weihnachtsmarkt

Das Neue Jahr

Momente

Zeichen der Zeit

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?

Weihnachten 2013

Sekunden

Grundrecht?

Dienet einander

Lichtblicke Gottes Kinder

Im Rausch des Bösen

Die Angst in unserer Welt

Die blutende Erde

Es wäre alles besser, wenn ...

Gott, wo bist du?

Weihnachtsfrieden

Hoffnung auf das neue Jahr

Der 23. Psalm für Dich

Ostern das Fest der Hoffnung

Mein Glaubensbekenntnis

Kinder sind Gottes Geschenk

Unser Leben ist ein Vulkan

Weihnachtsgeschenke

 

Gedichte

Gedichte verführen oft zum Träumen,
in dunklen, so wie in hellen Räumen.

Frohe und ernste Verse kann man lesen,
sollen jedem Menschen das Seine geben.

Sie bringen ernste Gemüter zum Lachen,
können aber ebenso auch traurig machen.

Gedichte besingen die Liebe und das Leben,
für jeden werden sie etwas anderes geben.

Der Dichter hat sich was dabei gedacht,
er dichtet, weil es ihm große Freude macht.

Die Verse kommen aus seinem Herzen drinnen,
sollen Menschen anregen zum Besinnen.

Gedichte erzählen über die Vergangenheit,
aber auch über das Leben in unserer Zeit.

Drum freut euch über ihre Zeilen,
sie laden euch stets ein, zum Verweilen.

von
Detlef Wolfgang Scholz
Apelnstedt
2009

Altes und Neues Jahr

Wenn die Glocken hell erklingen,
in der kalten Silvesternacht,
sollst du dich dran erinnern,
was dir das alte Jahr gebracht.

Es waren viele gute Tage,
die dir das Jahr beschert,
aber auch dunkle Stunden
haben deinen Weg beschwert.

Jetzt richte deinen Blick nach vorn,
in die neue, kommende Zeit,
warte geduldig auf das neue Jahr
und sieh, was Gott für dich bereit.

Unter seinem Schutz da sollst du stehen,
nimm ihn an die Hand, damit er dich geleit,
auf krummen oder geraden Wegen,
hält er seinen Segen für dich bereit.

Das wünsche ich dir für das neue Jahr,
was auch kommen mag an jedem Tag,
dein Trost, Gott ist immer für dich da,
Tag und Nacht, zu jeder Zeit.

Silvester 2006

Menschen im Wechsel der Jahre

Das alte Jahr sich dem Ende nähert,
die Menschen haben nichts dazu gelernt.
Nach wie vor machen sich Krieg und Streit,
auf der ganze Erde weiter breit.

Die Hoffnung auf Frieden sinkt immer mehr,
viele tragen lieber ein Gewehr.
Es wird geschossen und gemordet jeden Tag,
bald man die Nachrichten nicht mehr sehen mag.

Die Macht des Geldes dominiert in dieser Welt,
Arme werden immer mehr gequält.
Der Hochmut der Reichen breitet sich aus,
vor dem Angesicht derer, die haben kein zu Haus.

Gequälte Kinderaugen schauen uns an,
sieht der Nachbar sie nicht, der wohnt nebenan?
Wir verschließen unsere Augen vor der Menschen Not,
die manchmal haben nicht einmal das tägliche Brot.

Im neuen Jahr muss dieses anders werden,
das Gewissen aller Menschen auf Erden.
In die Herzen muss die Liebe einkehren,
Achtung und Respekt muss wieder werden.

Egoismus und Hartherzigkeit müssen weichen,
der Mensch darf nicht mehr gehen über Leichen.
Nur so kann es wieder Frieden geben,
in unserem so kurzen menschlichen Leben.

Darum lasst uns alle geben acht,
was das Neue Jahr mit uns nun macht.
Gott schenke uns auf allen unseren Wegen,
Barmherzigkeit und seinen väterlichen Segen.

Dezember 2007

Jahreswechsel

Das alte Jahr, es ist vergangen, das Neue, ist nun da,
ein Rückblick zeigt uns, froh oder traurig, wie es war.

Im letzten Jahr ging es wieder nur ums Geld,
Höhen und Tiefen, in der ganzen Welt.

Menschen litten nach wie vor auf dieser Erde,
ob es wohl jemals anders werde?

Wieder ging es nur um Macht,
vom frühen Morgen bis in die Nacht.

Viele konnten ihren Kindern nichts mehr geben,
die Armut bestimmt ihr ganzes Leben.

Die Reichen hat das wenig interessiert,
sie leben in Saus und Braus, ganz ungeniert.

In anderen Ländern herrscht der Krieg, Tag für Tag,
was in den Seelen der Geschundenen wohl vorgehen mag?

Vergessen wollen wir aber nicht unsere frohen Stunden,
dafür sollten wir danken, unumwunden.

Zuletzt stirbt die Hoffnung, das ist wahr,
gehen wir mit ihr ins Neue Jahr.

Krieg und Not auf dieser Welt beenden,
nur Gott und die Menschen können es wenden.

Dafür brauchen wir unsere ganze Kraft und Menschlichkeit,
nicht nur für uns, sondern für die, die noch stehen im Leid.

Deshalb bitten wir im neuen Jahr um Gottes Segen,
auf allen, uns noch unbekannten Wegen.

Silvester 2008
von
Detlef Wolfgang Scholz
Apelnstedt

Denn sie wissen nicht was sie tun

Die Menschen haben Christus gequält und gekreuzigt,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen führten und führen sinnlose Kriege,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen spielen sich als Gott auf,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen haben keine Achtung vor dem Leben der Anderen,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen fügen anderen Menschen Qualen und Leid zu,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen spielen ihre Macht gegen andere aus,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen hassen, die anders sind, sie können nicht lieben,
denn sie wissen nicht was sie tun.

Die Menschen zerfrisst der Egoismus und die Achtlosigkeit,
denn sie wissen nicht was sie tun.

1914 bis 1918, 1939 bis 1945, 1961 bis 1990, 2000 bis 2008,
die Menschen haben nichts dazugelernt.

Denn sie wissen nicht was sie tun!

Ostern 2008

Menschenrechte

Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen zu quälen?

Wer gibt Menschen das Recht,
die Würde der Menschen zu verletzen?

Wer gibt Menschen das Recht,
Krieg gegen Menschen zu führen?

Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen zu ermorden?

Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen die Arbeit zu nehmen?

Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen in die Armut zu treiben?

Wer gibt Menschen das Recht,
Kindern die Existenzgrundlage zu nehmen?

Wer gibt Menschen das Recht,
über Gesundheit und Krankheit zu entscheiden?

Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen wegen ihrer Hautfarbe zu hassen?

Wer gibt Menschen das Recht,
über die Religion der Menschen zu urteilen?

Wer gibt Menschen das Recht,
Menschen finanziell zu ruinieren?

Wer gibt Menschen das Recht,
sich als Gott aufzuspielen?

Wir alle sind Menschen,
Du und ich, von einer Mutter geboren,

Wer gibt Menschen das Recht einer Mutter Schmerz zu bereiten,
wenn sie durch Menschen ein Kind verliert?

Warum glauben Menschen,
dass nur sie Rechte haben und die anderen nicht?

Wer sind wir Menschen,
dass wir uns so überheblich fühlen?

Gott hat den Menschen das Leben geschenkt
und will, dass es allen gut geht.

Jeder Mensch hat ein Herz und Gefühle, die es zu achten gilt.
Bei allem, was Menschen anderen Menschen zufügen,
sollten sie bedenken, jeder Mensch hat das Recht
auf Leben, Gesundheit und Frieden.

Die Würde des Menschen

Würde ist das grundgesetzliche Recht eines jeden Menschen.

Sie zu achten, ist der Auftrag aller Menschen, egal woher sie kommen, wo sie leben, welche Religion und welche Hautfarbe sie haben.

Über das Elend und die Not in der Welt, die unwürdigen Verhältnisse, in der manche Menschen leben, müssen wir immer wieder nachdenken und es darf uns nicht kalt lassen.

Die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich
ist ein Unrecht, welches es zu bekämpfen gilt.

Recht und Gesetz muss für alle gelten und darf nicht einer kleinen Elite vorbehalten bleiben.

Wir müssen uns zum Anwalt der Schwachen und Hilfsbedürftigen machen

Die Achtung vor dem Leben eines jeden Menschen ist ein gottgewollter Anspruch, der jedem zusteht.

Die Missachtung von Leib und Leben des Anderen ist ein Verbrechen an der Menschheit.

Es ist höchste Zeit, dass die Politiker, Kirchen und wir alle unser Bewusstsein schärfen und den eigenen Egoismus ablegen.

Es ist die letzte Chance, bevor die Welt im Chaos versinkt,
der Würde und der Menschlichkeit wieder den größten
Stellenwert einzuräumen.

November 2007

Unsere Erde

Wenn ich die Erde auf Bildern aus dem Weltall seh,
ist mir mein Herz ganz schwer und tut sehr weh.
Ein Stecknadelkopf im großen All, so winzig klein,
übersät von Krieg und Elend, muss das sein?

Im Fernsehen sehen wir nur noch Blut,
es tut unseren Seelen gar nicht gut.
Der Verstand begreift nicht mehr den Hass und Streit,
gibt es noch Liebe und Menschlichkeit in unserer Zeit?

Frieden täte diesem Erdball gut,
doch beim Hinsehen bekommt man große Wut.
Die Menschen sind in ihrem Verstand so dumm,
begreifen nicht, was Nächstenliebe ist, warum?

Macht, Gewalt und nur das Geld,
ist für viele das einzigste, was heute noch zählt.
Leib und Leben der anderen ist oft egal,
die Augen sind blind für die Angst und Qual.

Mütter, die unter ihrem Herzen ein Kind getragen,
werden sich immer wieder fragen,
wird mein Kind auf dieser Erde glücklich leben,
dafür würden die Mütter alles geben.

Drum Menschen, werdet endlich wach, es ist die höchste Zeit,
seid jeden Tag und stets bereit,
die Erde zu bewahren, wir können es wenden,
damit die kleine Erde im All, nicht im Feuer wird enden.

Januar 2009

Gefühle

Ich werde wütend,
wenn ich täglich die Nachrichten höre und sehe.

Ich werde wütend,
bei Bildern der Zerstörung, der Verletzten und der Toten.

Ich werde wütend,
wenn ich die traurigen Augen verletzter Kinder sehe.

Ich werde wütend,
über den Wahnsinn der machtbesessenen Menschen.

Ich werde wütend,
über den Irrsinn des Hasses in aller Welt.

Ich bin traurig,
über die Arroganz und Ignoranz der Herrschenden.

Ich bin traurig,
über die unheilbaren Krankheiten vieler Menschen.

Ich bin traurig,
dass viele nicht das Recht auf Leben und Gesundheit haben.

Ich bin traurig,
dass ich so ein kleiner Mensch bin und nichts daran ändern kann.

Ich will die Hoffnung aber nicht aufgeben,
dass die Köpfe wieder frei werden für die Nächstenliebe.

Ich will die Hoffnung aber nicht aufgeben,
dass Menschen ihre Dummheit erkennen.

Ich will die Hoffnung aber nicht aufgeben,
dass es doch einmal Frieden wird auf dieser Erde.

Ich will die Hoffnung aber nicht aufgeben,
dass sich die Zeiten noch mal ändern.

Wir alle sollten daran glauben,
DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT!

Januar 2009

Hören sie zu Schwester,
wissen sie wie ich mich fühle?

Erlebnisse einer 26 jährigen Patientin im Krankenhaus,
bei der Multiple Sklerose diagnostiziert wurde.

Es ist ein Schock, als ich an meinem Geburtstag akut ins Krankenhaus muss,
mir geht es sehr schlecht und ich habe Angst, ich bin doch noch so jung.

Die medizinische Maschinerie läuft an, ich werde auf den Kopf gestellt.
Viele Fragen quälen mein Gehirn, was habe ich nur?

Lumbalpunktion, MRT und Infusionen muss ich über mich ergehen lassen.
Psychisch fühle ich mich ganz unten.

Die Nebenwirkungen der Medikamente machen mir schwer zu schaffen.
Tag und Nacht quälende Gedanken, was wird werden?

Schwestern gehen in mein Zimmer ein und aus,
einige freundlich und zugewandt, stellen sich vor.

Andere kommen grußlos und stumm herein, ich weiß nicht, wie sie heißen.
Sie nehmen mich kaum war, ich habe das Gefühl, ihnen lästig zu sein.

Ich werde von ihnen zu Untersuchungen quer durch das Krankenhaus geschickt,
ohne Begleitung, ohne die Frage, wie es mir geht.

Wissen sie Schwester, wie ich mich fühle?
Ich könnte schreien und fühle mich ohnmächtig.

Bin ich für sie nur eine Nummer, ein lästiges Übel?
Denken Sie nur einmal, an meinen seelischen Zustand?

Haben sie ihren Beruf gewählt, um Menschen zu helfen, oder ist es nur ein Job?
Haben sie nicht gelernt, dass ein Mensch nicht nur aus seinem Körper besteht?

Die Seele eines Patienten ist genau so wichtig.
Nur seelische Zuwendung kann einen Menschen gesund machen.

Dann kommt die Diagnose, ich habe eine unheilbare Krankheit.
Von einer Minute zur anderen ist mein junges Leben auf den Kopf gestellt.

Wissen sie Schwester, wie ich mich fühle?
Ich könnte schreien, jetzt brauche ich ihren Beistand.

Besinnen sie sich auf ihren Beruf und fragen sich,

warum bin ich Krankenschwester geworden?

April 2008

Es gibt doch Engel, wenn sie auch nicht genannt werden wollen …

Engel der MS Kranken

MS, die Krankheit mit den tausend Gesichtern,
wird bei vielen jungen Menschen das Leben vernichten.
Die Betroffenen müssen von einem Tag zum anderen,
im wahrsten Sinn die Hölle durchwandern.

Ein ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt,
viele verstehen nun nicht mehr die Welt.
Einige führen noch ein normales Leben,
für andere wird es am Ende den Rollstuhl geben.

Diese Beobachtungen, ein Engel gemacht,
das Leben junger Menschen in tiefer Nacht,
hat ihn nicht mehr ruhen lassen,
er möchte ein MS Aktiv-Haus schaffen.

Dabei widmet er täglich seine ganze Kraft,
neben dem schweren Dienst, den er auch noch schafft,
dem MS Aktiv-Haus, einem Projekt,
welches viele Menschen zum Helfen erweckt.

Der Engel hat erkannt der MS Kranken Mängel,
deshalb wurde er für diese ein wahrer Engel.
Über Betroffene breitet er seine Flügel aus,
bietet ihnen Geborgenheit und Leben im MS Aktiv-Haus.

Das Projekt wächst nun Stein für Stein,
mit Hilfe vom Förderverein.
Die Mitglieder helfen mit Geld und Rat,
viele Spender geben gerne, was man hat.

Alle unterstützen des Engels Geist,
weil man die Kranken bei ihm in guten Händen weiß.
Das MS Aktiv-Haus soll kommen zu einem guten Ende,
damit sich für die Kranken ihr Leben positiv wende.

Hier kann man mehr erfahren: http://www.ms-aktivhaus-bs.de/
 

Alter neu entdecken

Alter neu entdecken heißt,
sich selber akzeptieren, wie man ist.

Alter neu entdecken heißt,
nicht auf die Jugend neidisch sein.

Alter neu entdecken heißt,
Kontakt zu jungen Menschen suchen.

Alter neu entdecken heißt,
nicht nur auf Vergangenes blicken.

Alter neu entdecken heißt,
noch eine Zukunft haben und sie gestalten.

Alter neu entdecken heißt,
nicht nur rasten und ausruhen.

Alter neu entdecken heißt,
nicht nur über Krankheiten reden.

Alter neu entdecken heißt,
nicht auf den Tod warten.

Alter neu entdecken heißt,
neue Kontakte suchen und pflegen.

Alter neu entdecken heißt,
Begrenzungen nicht als Hindernis ansehen.

Alter neu entdecken heißt,
Blick und Verstand schärfen.

Alter neu entdecken heißt,
ein Ziel haben und die Ziellinie nicht aus dem Auge verlieren.

Alter neu entdecken heißt,
das Alter ist keine Krankheit und kein Abstieg,
sondern ein täglicher Aufstieg, den es zu nutzen gilt, solange es geht.

April 2007

Einsamkeit auf dieser Welt

Einsamkeit auf dieser Welt, ist, was uns heut alle quält,
zieh dich deshalb nicht zurück, denn der andere wartet auf dich.

Mach deine Tür nie mehr zu, wenn einer kommt, der dich braucht,
für seine Not und Einsamkeit, mach auch du dein Herz bereit.

Du weißt, die Welt ist so hart, wo jeder denkt an sich allein,
mach du es nicht wie alle, sei du gut.

Du weißt nicht, wie es wird sein, wenn du selbst bist allein.
Du brauchst den anderen, wie er dich heut, drum sei für seine Not bereit.

Gib deine Liebe und Kraft, dem der dich braucht, heut und jetzt,
mach Du es nicht wie sie alle, sei du gut.

Einsamkeit auf dieser Welt, ist, was uns heut alle quält,
zieh dich deshalb nicht zurück, denn der andere wartet jetzt auf dich.

Es genügt nur wenig, um diese Verse zu verwirklichen, es kommt auf einen Versuch an.

Mai 1973

Gib dich nicht auf

Gib Dich nicht auf, hab Vertrauen zu Dir.
Wenn auch andere Dich aufgegeben,
es hat noch Sinn Dein Leben.

Wenn Du meinst, Du brauchst das Gift,
sag ich Dir, Du brauchst es nicht,
denn Dein Leben verliert den Sinn,
hast Du erst das Gift mal drin.

Gib Dich nicht auf, hab Vertrauen zu Dir.
Wenn auch andere Dich aufgegeben,
es hat noch Sinn Dein Leben.

Und wenn Du meinst, es geht nicht mehr,
dann such Dir einen Freund, der es ehrlich mit Dir meint.
Wenn Dich etwas quält, greif nicht zum Gift,
es beseitigt Deine Sorgen nicht.

Gib Dich nicht auf, hab Vertrauen zu Dir.
Wenn auch andere Dich aufgegeben,
es hat noch Sinn Dein Leben.

Der Alkohol ist Dein Feind, seh es doch ein mein Freund.
Du hast noch eine Chance, nutze sie
Und hast Du es geschafft, vergib die neue Kraft
nie wieder an das Gift.

Gib Dich nicht auf, hab Vertrauen zu Dir.
Wenn auch andere Dich aufgegeben,
es hat noch Sinn Dein Leben.

Vorurteile der Mitmenschen, mangelndes Selbstvertrauen, sowie ständige Unsicherheit, sind oft die Ursache für jahrelange Alkoholsucht und häufige Rückfälle nach einer erfolgreichen Entziehungskur.

September 1972

Führe den Kampf

Für den Alkoholabhängigen ist es immer ein Kampf, den er gegen den Alkohol, gegen Mitmenschen und sich selbst führt.
Die folgenden Verse sollen diesen Kampf deutlich machen und wenn er es geschafft hat, soll er den Sieg an seine Leidensgenossen weitergeben.

Folgende Verse sind allen Alkoholkranken gewidmet. In Ihnen steckt die Erfahrung jahrelanger Arbeit mit Suchtkranken in einer psychiatrischen Klinik.

Führe den Kampf gegen Mißtrauen und Haß,
öffne Dein Herz für des anderen Not,
bewahre den Freund vor dem Suchtkrankentod.

Du hast gespürt am eigenen Leib,
was es heißt, Alkoholabhängigkeit.
Lenke Dein Schicksal in andere Bahn,
durch Liebe und Mut und nicht in den Wahn.

Führe den Kampf gegen Mißtrauen und Haß,
öffne Dein Herz für des anderen Not,
bewahre den Freund vor dem Suchtkrankentod.

Bist Du erst vom Alkohol besiegt,
von anderen verstoßen und ungeliebt,
Dein Leben nur noch Angst und Pein,
kann die Lösung nur weg vom Alkohol sein.

Führe den Kampf gegen Mißtrauen und Haß,
öffne Dein Herz für des anderen Not,
bewahre den Freund vor dem Suchtkrankentod.

Drum fang ein neues Leben an,
ohne Sucht, auf ebener Bahn
und hast Du Deine Sinne erst einmal klar,
merkst Du, daß Dein Kampf nicht vergebens war.

Führe den Kampf gegen Mißtrauen und Haß,
öffne Dein Herz für des anderen Not,
bewahre den Freund vor dem Suchtkrankentod.

Wir, die wir in der glücklichen Lage sind, nicht alkoholabhängig zu sein, sollten diesen Menschen mehr Verständnis entgegenbringen und ihnen Helfer sein, in dem Kampf, den sie führen müssen.

VERSTÄNDNIS HILFT!
GLEICHGÜLTIGKEIT TÖTET!

März 1973

Der Schmerz

Der Schmerz ist uns geschickt, damit uns klarer wird
und uns besinnen, welche Grenzen sind gesteckt.
Er führt uns stark dem Himmel nah,
der von uns so oft vergessen war.

Das Leid, es macht uns groß und abgeklärt,
wenn man sich innerlich auch wehrt.
Wird es mit Geduld ertragen,
so kann es anderen sehr, sehr vieles sagen.

Wenn es Menschen wieder zueinander gebracht,
die zerstritten und verhaßt,
dann wird dem Gequälten in Herrlichkeit offenbar,
daß sein Leiden nicht vergebens war.

Der Kranke soll durch diese Verse Geduld und Hoffnung bekommen und der Gesunde den Kranken mit anderen Augen sehen.

Dezember 1976

In den Großstädten leben die Menschen dicht gedrängt in ihren Wohnsilos, ihre Zahl beträgt Tausende und Abertausende. Eines haben viele gemeinsam, die Einsamkeit, sie sind unter Vielen allein.

Warum gehst Du?

Hilflos stehen wir an Deinem Krankenbett,
sind verzweifelt und grübeln.

Immer wieder kommt in uns die unbeantwortete Frage
nach dem „Warum?“ auf.

Fragen, die uns quälen, warum lässt Du uns allein,
wir wollen Dich nicht hergeben.

Wir wollen Dich nicht loslassen, können es nicht verstehen.
Unser Blick ist vernebelt, wir wollen laut schreien.

Du liegst in Deinem Bett und schaust uns tröstend an.
Du bist so stark, so dass wir von Dir lernen könnten.
Du machst uns Mut, den Du jetzt selber brauchst.

Du versuchst, uns aus unserem Jammertal herauszuholen,
uns stark zu machen für den Abschied.
Wie groß bist Du, wie klein sind wir.

Du rufst uns zu, seid dankbar, dass ihr mich hattet,
mich ein Stück meines Lebens begleitet habt.

Du willst uns sagen, wenn ihr mich liebt, dann lasst mich los,
gönnt mir den Weg der Schmerzfreiheit und in den ewigen Frieden.

Ich werde, auch wenn ich gegangen bin, immer bei Euch sein, eingebrannt in euren Herzen.

Haltet mich in guter Erinnerung, aber lasst mich gehen, trotz meiner Enttäuschung, dass es eigentlich noch viel zu früh ist
und ich noch gerne geblieben wäre.

Was mir bleibt, ist die Hoffnung, dass wir uns einmal in einer anderen Welt wiedersehen.

Das ist meine Antwort auf eure Frage „Warum gehst Du?“

März 2009

von
Detlef Wolfgang Scholz
Für einen Menschen, der nur noch wenige Monate zu leben hat

Kokon

Dein Leben findet in einem Kokon statt.
Du wächst heran und streckst Dich der Sonne entgegen.

Du findest Nahrung, Wärme und Licht,
aber Du weißt, Deine Zeit im Kokon ist begrenzt.

Wenn Du Dich ein Leben lang genug angestrengt hast,
wird sich der Kokon am Ende Deiner Zeit öffnen.

Du wirst als ein wunderschöner Schmetterling den Kokon verlassen,
Du fliegst der Sonne und dem Himmel entgegen.

Du bist frei und nicht mehr eingeengt,
das Licht, dem Du entgegen fliegst, ist warm und hell.

Die, die Dir nachschauen, werden Dich bewundern,
sie werden staunen über die Leichtigkeit, mit der Du fliegst.

Viele werden Dich vielleicht beneiden und würden Dir gerne folgen.
Das Bild der grenzenlosen Freiheit können sie jetzt noch nicht sehen.

Du aber wirst die Freiheit, die Geborgenheit und die Wärme erleben.
Deshalb habe keine Angst, den Kokon zu verlassen.

Fliege dem Himmel entgegen, ohne Furcht und ohne Schmerzen.
Die, die Dich lieben, schauen Dir dankbar hinterher.

Ich wünsche Dir, dass Du ein wunderbarer, bunter Schmetterling wirst.

Detlef Wolfgang Scholz
April 2009

Der Tod

Der Tod ist etwas unbekanntes und von Menschen gefürchtetes, deshalb spricht man auch nicht gerne darüber. Doch auch zu Lebzeiten sollte man sich damit beschäftigen, dann verliert er etwas seine Schrecken.

O seliger Tod, du empfängst uns alle gleich,
ob wir arm sind oder reich.

Du schenkst Frieden den Geschundenen,
die durch Schmerz und Leid gebunden.

Du öffnest allen denen die Augen, die so sicher waren,
alle rannten mit offenen Augen in ihnen bekannte Gefahren.

Du trennst auf mannigfache Weise, so plötzlich und so früh,
Menschen, die auf ihre Art, um Frieden stets bemüht.

Du machst so vielen Menschen klar, nachdem du sie getrennt,
daß nun vieles ist zu spät, die Fehler sind gemacht, die Zeit verrinnt.

Drum mach uns klug in dieser Zeit, die uns hier auf Erden bleibt,
wir müssen Frieden schaffen heut, für die Seele und den Leib.

Das Bewusstsein, dass unser Leben einmal endet, möge uns von unserem hohen Ross herunterholen.

November 1976

Wenn Leid in Form von Krankheit über uns kommt, dann bedeutet das oft einen starken Einschnitt in unser Leben und das unserer Angehörigen. Trotzdem sollten wir einem solchen Geschehen noch etwas Gutes abgewinnen.

Ein Kaufhaus stirbt

Erst Karstadt, dann Hertie seit vielen Jahren,
verkauften viele und gute Waren.

Mitarbeiter, die dort seit Jahrzehnten,
ihren Arbeitsplatz als sicher wähnten.

Ein Kaufhaus mitten in der Stadt,
das lange nicht jede andere hat.

Wenn ich heute dort hineingehe,
tut es mir in der Seele wehe.

Leere Räume und kaum noch ein Regal,
der Anblick ist die reine Qual.

Das Kaufhaus liegt im Sterben heute,
bald kommen hier herein keine Leute.

Die Mitarbeiter haben traurige Augen,
der Eindruck ist, sie können es noch nicht glauben.

Ich wünsche allen, dass sie noch eine Zukunft haben,
eine neue Arbeit finden, mit ihren Gaben.

von
Detlef Wolfgang Scholz
Apelnstedt im August 2009

Im Schatten der Sorgen
von
Detlef Wolfgang Scholz

Dunkle Wolken siehst Du am Horizont,
als Du erfährst, ich bin nicht ganz gesund.
Ärztliche Befunde erschrecken Dich,
Sorgenfalten verändern Dein Gesicht.

Du trägst die Angst mit Dir herum,
dem Partner gegenüber bleibst Du stumm.
Nach schreien und weinen ist Dir zu Mute,
es ist, als wenn Dein Herz verblute.

Trotz Deiner eigenen großen Sorgen,
willst Du, dass Dein Kummer bleibt verborgen.
Stürzt Dich in die Alltagsarbeit rein,
denkst immer, dass darf und kann nicht sein.

Deine Lieben treten vor Deine Augen,
wenn sie es wüssten, sie könnten es nicht glauben.
Im Inneren weißt Du, dass sie dich brauchen,
doch Gesundheit kann man nicht erkaufen.

Von einem Arzttermin zum anderen,
wirst Du voll Angst und Hoffnung wandern.
Du fragst, soll ich es dennoch wagen
und meinen Lieben die Wahrheit sagen.

Nein, Du willst sie damit nicht belasten,
Du musst auf das endgültige Ergebnis warten.
Du quälst dich selber, tagaus, tagein,
ich sage Dir, dass muss nicht sein.

Ich möchte an Deinem Leben Anteil haben,
in guten, sowie an schlechten Tagen.
Du musst über die Schatten Deiner Sorgen sprechen,
nur dann wirst Du die Angst in Deinem Herzen zerbrechen.

Schweigen und alleine gehen, ist nicht der richtige Weg,
nur gemeinsam bekommt man die Sorgen weg.
Die Schatten werden dann verfliegen,
wenn wir uns von ganzem Herzen lieben.

Oktober 2009

Weihnachten das Fest der Liebe?

von
Detlef Wolfgang Scholz
Apelnstedt

Weihnachten, ist das Fest der Liebe,
wenn doch nur etwas davon übrig bliebe.

Schauen wir mit offenen Augen auf diese Erde,
dann verfliegt der Traum, dass es endlich Frieden werde.

Weihnachten, ist das Fest der Liebe,
wenn doch nur etwas davon übrig bliebe.

Nachrichten vermitteln jeden Tag nur Schmerz und Leid,
von Menschenwürde nichts zu sehen, weit und breit.

Weihnachten, ist das Fest der Liebe,
wenn doch nur etwas davon übrig bliebe.

Öffnen wir unser Herz für die Nöte anderer Menschen,
dann werden wir unsere Liebe nicht begrenzen.

Weihnachten, ist das Fest der Liebe,
wenn doch nur etwas davon übrig bliebe.

Wenn wir nur ein wenig auf andere Menschen achten,
dann wird es in unserer Seele auch sicher Weihnachten.

Über Menschlichkeit sollen wir nachdenken,
etwas besseres können wir nicht verschenken.

Weihnachten, ist das Fest der Liebe,
ich wünsche, dass etwas davon in uns übrig bliebe.

Dezember 2009

Weihnachtsmarkt

Vom Weihnachtsmarkt schweben durch die Lüfte,
uns allen sehr bekannte Düfte.

Sie ziehen die Menschen magisch an,
egal, ob Kind, ob Frau und Mann.

Der Duft von Glühwein, Bratwurst oder Süßigkeiten,
will uns auf Essen und Trinken vorbereiten.

Aber noch was anderes bewirken sie,
wecken in unseren Erinnerungen ein Hauch von Nostalgie.

Die Bilder in unserem Kopf sehen wir ganz klar,
die Erinnerung, als ich ein Kind noch war.

Das Herz wird uns jetzt weit,
die Gedanken an eine schöne Zeit.

Beschert besinnliche Freude auf das kommende Fest,
leider gibt heute Hektik und Eile uns den Rest.

Der Weihnachtsmarkt kann es aber auch anders tun,
er lässt uns in unserer Erinnerung ruhen.

Wir dürfen den Sinn von Weihnachten nicht vergessen,
trotz schöner Leckereien und gutem Essen.

Dann wird der Weihnachtmarkt uns Gutes schenken,
unsere Gedanken auf ein gesegnetes Weihnachten lenken.

von
Detlef Wolfgang Scholz
Apelnstedt

Weihnachten 2009

Das Neue Jahr

Das neue Jahr hat angefangen,
Menschen leben zwischen Hoffnung und Bangen.

Sie fragen sich, wird es mir Gutes bringen,
werde ich vielleicht ein neues Leben beginnen?

Werde ich meine Ängste überwinden können,
die mein Herz belasten, außen und innen?

Ich will meine Hoffnung immer bewahren,
selbst im Anblick von Gefahren.

Ich wünsche meinen Nächsten in kommender Zeit,
Glück und Frieden und das weltweit.

Menschen, die Verantwortung tragen,
wünsche ich Kraft und Mut an allen Tagen.

Das sie Frieden schaffen auf dieser Erde,
damit das Leben wieder für alle lebenswert werde.

Das neue Jahr gibt uns die Möglichkeit,
unsere Hoffnung zu nutzen und das zu jeder Zeit.

von
Detlef Wolfgang Scholz
Apelnstedt

Neujahr 2010

Momente

von
Detlef Wolfgang Scholz
Juli 2010

Momente in unserem Leben,
sind wie Licht und Schatten.

Momente in unserem Leben,
sind wie Freud und Leid.

Momente in unserem Leben,
können in Sekunden alles verändern.

Momente in unserem Leben,
können uns Freude über die Geburt eines Kindes schenken.

Momente in unserem Leben,
können Gesunde zu Kranken machen.

Momente in unserem Leben,
können geliebte Menschen von unserer Seite reißen.

Momente in unserem Leben,
können wir mit unserem Verstand nicht steuern.

Momente in unserem Leben,
entscheiden über Liebe und Hass.

Momente in unserem Leben,
entscheiden über Leben und Tod.

Momenten in unserem Leben,
sind wir tatenlos ausgeliefert.

Nutzen wir die Momente,
um zu lieben, zu helfen und zu danken.

Zeichen der Zeit

Was tun Menschen unserer Erde an,
man hört nur noch von Hass, Streit und Wahn.

Leben und Natur werden zerstört,
Menschen glauben, dass alles nur ihnen gehört.

Kaum einer ist bereit etwas abzugeben,
für der verlorenen Menschen Leben.

Werte zählen nicht mehr in dieser Zeit,
der Abgrund wird immer tiefer, weit und breit.

Gier und Korruption bestimmen unsere Welt,
es geht statt um Nächstenliebe nur um Geld.

Chancen sind so ungerecht verteilt,
weil jeder nur bei seinen eigenen verweilt.

Hunger und Elend verbreiten sich rasant,
wir wissen das, es ist allen bekannt.

Was spielt sich in den Köpfen der Menschen ab,
die nur weinen, wenn sie stehen an einem Grab.

Wenn wir die Form unseres Lebens nicht beenden,
können wir die Not und das Elend nicht mehr wenden.

Darum sollten wir noch heute daran denken,
statt Hass, Hilfsbereitschaft und Liebe zu verschenken.

Ein Neuanfang ist wichtig auf dieser kleinen Kugel Erde,
damit endlich Frieden und das Leben wieder lebenswert werde.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde
Juli 2011

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
Ich verstehe es nicht.

Gewalt jeder Art gegen Menschen,
Hass gegen anders Denkende.

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
Ich verstehe es nicht.

Menschen werden wegen ihrer Hautfarbe oder Religion
verfolgt, geschlagen und sogar getötet.

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
Ich verstehe es nicht.

Zu allen Zeiten wurden und werden Kriege geführt,
Menschen verlieren ihre Existenz und ihr Leben.

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
Ich verstehe es nicht.

Aus Profitgier werden Menschen geschädigt,
an Leib und Seele verletzt.

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
Ich verstehe es nicht.

Die Liste des Bösen ist unendlich lang auf dieser Erde.
Wann werden Menschen begreifen,
dass nur die Nächstenliebe dieses ändern kann.

Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
Ich möchte es so gerne begreifen!

von
Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde

November 2012

 

Kinderaugen klagen an

Das Grauen in vielen Ländern dieser Welt,
hat der Kinder Augen sehr entstellt.
Kinderaugen klagen an,
was habt ihr Menschen uns nur angetan.
Am Himmel sehen wir die Sonne nicht,
der Waffen Qualm verdunkelt unser Licht.
Unsere Augen sehen nur die Not,
unserer Eltern, Geschwister und der Menschen Tod.
In unseren Augen ist Angst und Trauer,
Hass und Krieg sind von langer Dauer.
Manchmal können wir nicht mehr weinen,
die Tränen in unseren Augen werden zu Steinen.
Wann werden unsere Augen wieder fröhlich lachen,
nur wenn die Menschen endlich Frieden machen.
Denkt daran, nur den Kinderaugen,
kann man in dieser Welt noch glauben.
Menschen auf der ganzen Erde,
sorgt dafür, dass endlich Frieden werde.
von
Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde
September 2013

Weihnachten 2013

Stille Nacht, Heilige Nacht,
was habt ihr Menschen nur aus Weihnachten gemacht?

Weihnachten, das Fest des Friedens und der Liebe,
statt dessen Hetze im vorweihnachtlichen Getriebe.

Uns geht es gut, es wird viel gekauft,
oft Dinge, die man gar nicht braucht.

Was ist aber mit den vielen Armen,
die nichts haben, noch nicht einmal Erbarmen?

Dabei geht es nicht nur um viel Geld,
ein wenig Verständnis, Liebe und Frieden, täte ihnen gut in unserer Welt.

Viele können von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben in unserem Land,
sitzen oftmals bettelnd am Straßenrand.

Weihnachten, das Fest der Liebe,
wenn diesen Menschen doch etwas davon bliebe.

Die Politik kann vieles dafür tun,
bis es allen gut geht, sollte sie nicht ruh'n.

Denn alle Menschen auf dieser Erde,
haben ein Recht darauf, dass Weihnachten ein Fest des Friedens werde.

Wenn wir unser Herz öffnen für die Geschundenen und Armen,
wird uns vielleicht auch einmal widerfahren Erbarmen.

Stille Nacht, Heilige Nacht,
Weihnachten ist immer, wenn wir auch an Andere gedacht.

von
Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde 2013

Sekunden

Jede Sekunde auf deiner Uhr ist Vergangenheit,
Zeit die du nicht mehr rückgängig machen kannst.

Denke darüber nach, wann deine Alkoholkrankheit begann,
jede Sekunde, die du versäumst zu handeln, zieht dich weiter runter.

Denke jede Sekunde darüber nach, was du dir und deinen Lieben antust.
Alkohol zerstört nicht nur dich, sondern auch die Seele, derer die dich lieben.

Du bist zu jung, um deinen Körper und Geist zu zerstören.
Schau in den Spiegel, damit du siehst, was Alkohol aus dir macht.

Von Sekunde zu Sekunde verfällst du mehr,
warte nicht, bis es keine Rückkehr mehr gibt.

Der Alkohol ist nicht dein Freund, sondern ein unbarmherziger Feind,
der dein Leben zerstören will und dich willenlos macht.

Verlier dich nicht in die Abhängigkeit der Sucht,
die dich jede Sekunde zu einem willenlosen Objekt macht.

Gib deinem Leben endlich eine Wende,
vertraue denen, die dich begleiten wollen, damit es dir wieder gut geht.

Versuche dich vom Teufel Alkohol zu befreien,
dann kann jede Sekunde auf deiner Uhr auch Zukunft sein.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde 2014

Grundrecht?

Menschen klagen an

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Papier ist geduldig.

Dieses Grundrecht hat in unserer Zeit an Bedeutung verloren.
Wie einfach ist es in der Politik, Menschen die Würde zu entziehen.

Wer interessiert sich für die Würde kranker Menschen?
Wer interessiert sich für die Würde der Menschen mit Behinderung?

Wer interessiert sich für die Würde derer,
die unverschuldet am Existenzminimum leben?

Wer interessiert sich für die Würde der Kinder armer Eltern?
Wer interessiert sich für die Würde alter Menschen?

Ihr, die ihr die Grundrechte schützen sollt,
schaut in die verzweifelten und traurigen Augen der Betroffenen.

Versteckt euch nicht hinter Gesetze und Paragraphen,
sie haben nur eine Alibifunktion für die Verweigerung von Hilfe in der Not.

Sorgt dafür, dass die Grundrechte nicht nur Worthülsen sind,
sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Staates.

Öffnet euer Herz und eure Augen für die Betroffenen und vergesst nicht,
auch ihr könnt morgen zu den Notleidenden gehören.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde 2014

Dienet einander

Jesus ruft die Menschen auf,
dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.

Sein Ruf ist eine Aufforderung und er will zugleich Mut machen,
Mut zum Handeln in unserem täglichen Leben.

Die Gaben der Menschen sind sehr unterschiedlich und vielfältig.
Jesu Ruf gilt nicht nur den Eliten mit hoher Intelligenz, sondern allen.

Nein, hier ist jeder gefragt, mit den Gaben, die er empfangen hat,
die gilt es einzusetzen, zum Wohl aller Menschen.

Wer sich darauf einlässt, dient nicht nur den Menschen, sondern auch Gott,
vertraut dem Ruf Jesu, wird aktiv und gibt seinem Leben einen Sinn.

Dienen kann so einfach sein, kostet kein Geld und macht glücklich.
Engagement füreinander bekämpft den Egoismus und macht den Kopf frei.

Dienst am Nächsten kann zum Beispiel sein:

Nachbarschaftshilfe
Hilfe für Kinder
Trost spenden für Einsame und Verzweifelte
Kranke und Sterbende begleiten
Arme unterstützen
Engagement in der Kirchengemeinde.

Diese Liste kann jeder nach seinen Gaben erweitern.

Jesus hat uns gedient, selbstlos und ohne Hochmut,
treten wir in seine Fußstapfen zur Ehre Gottes.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde 2014

Lichtblicke

Immer wenn du meinst, du bist am Ende,
kommt manchmal eine große Wende.

Die Trübsal, die dich mitgenommen,
kann dir nichts anhaben, weil du dich hast anders besonnen.

Auf dem Berg ist die Sonne aufgegangen,
hält deine Seele nicht mehr gefangen.

Du bist frei, kannst wieder atmen,
gehe weiter so, das kann ich dir nur raten.

Vergessen ist die beste Medizin,
führt dich zu einem neuen Anfang hin.

Schau in des Himmels blau,
die Sonne vertreibt der Wolken grau.

Glaub an dich, mach dir selber Mut,
du wirst sehen, dann wird alles wieder gut.

Nach jedem Abend kommt ein Morgen,
die Helligkeit des Tages vertreibt die Sorgen.

Gehe erhobenen Hauptes durch die Welt,
es gibt wichtigeres als nur Gut und Geld.

Hast Du Neues auf den Weg gebracht,
kannst du mit Stolz sagen, es ist vollbracht.

Gehe deinen Weg und schau nicht zurück,
denn auch für dich gibt es noch ein wenig Glück.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde 2014

Gottes Kinder
Schaut auf diese Kinder herunter,
sie sind fröhlich und sehr munter.
Gott hat ihnen das Leben geschenkt,
dass sollt ihr nie vergessen, wenn ihr an sie denkt.
Ihr sollt sie in den kommenden Jahren,
vor Unheil, Angst und Not bewahren.
Die Grausamkeiten auf dieser Welt,
hat Gott nicht für diese Kinder bestellt.
Tragt euren Beitrag dazu bei,
lehrt sie Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei.
Nur die Liebe kann ihr Leben wenden,
Krieg, Hass und Terror auf dieser Welt beenden.
Ihr Eltern, darum haltet euch stets bereit,
betet für eure Kinder um Gottes Schutz und Segen zu jeder Zeit.
Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde
August 2014

Im Rausch des Bösen

Gott hat diese Welt geschaffen
und sie den Menschen überlassen.

Doch die Menschen sind so dumm,
bringen sich aus Macht und Habgier um.

Vom Mittelalter bis in die neue Zeit,
nur Krieg, Gewalt und ewig Streit.

Viele verlieren sich an Alkohol und Drogen,
haben sich damit aber selbst belogen.

Wir versinken in Sodom und Gomorra,
es wird schlimmer von Jahr zu Jahr.

Frieden wird mit Füßen getreten,
für bessere Zeiten kann man nur beten.

Der Rausch des Bösen macht vor niemand halt,
egal, ob wir sind jung oder alt.

Religionen werden als Alibi missbraucht,
wenn das Feuer aus den bombardierten Städten raucht.

Vor dem Bösen kann man selbst die Kinder nicht mehr bewahren,
sie kommen um, durch Krieg, Hunger und andere Gefahren.

Wird auf dieser Erde nicht bald die Zeit gewendet,
wird für viele das Leben sinnlos beendet.

Drum Politiker und Machthaber schaltet euer Gehirn endlich ein,
kämpft für den Frieden, sonst wird bald nichts mehr sein.

Beendet endlich den Rausch des Bösen und das sinnlose Leiden,
sonst werden bald die Lebenden die Toten beneiden.

Zerstört nicht die Liebe zu den Menschen auf dieser Erde,
sorgt, dass das Leben endlich wieder würdig und friedvoll werde.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde
September 2014

Die Angst in unserer Welt

Angst in unserer Welt,
in der nichts mehr als sicher gilt.

 Morgens, wenn wir die Zeitung lesen,
fragen wir, was ist jetzt schon wieder gewesen?

Die Nachrichten von Unglück, Krieg und Mord,
auf unserer Erde, fast an jedem Ort.

 Gräueltaten an vielen Menschen, besonders an Kindern,
man fragt sich, wie kann man das verhindern?

 Angst treibt uns täglich um,
immer wieder die Frage, nach dem Warum?

 Muss jedes Jahr denn so schrecklich enden
oder können wir wirklich etwas wenden.

Gier, Hass und Mordlust muss aus den Köpfen der Menschen verschwinden,
nur so können wir unsere Ängste überwinden.

 Nur wenn wir begreifen, dass jeder Mensch eine Seele hat,
können wir wenden das grausame Blatt.

 Wenn wir uns wieder besinnen auf unsere menschlichen Werte,
dann wird Liebe, Achtung und Geduld unser Gefährte.

 Nur wenn wir schlimme Gedanken aus unseren Köpfen vertreiben,
kann die Angst nicht in uns bleiben.

 Der Menschen Machtbesessenheit auf dieser Erde,
soll ein Ende nehmen, damit es endlich besser werde.

 Das wünschen wir uns für die kommenden Jahre,
Liebe füreinander von der Wiege bis zur Bahre.

 Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde
Dezember 2014

Die blutende Erde

Die Erde im All, so winzig klein,
verletzt von Menschen, muss das sein?

Schaut man auf sie herab, dann sieht man unumwunden,
sie blutet aus großen und kleinen Wunden.

Kaum eine Zone ist noch frei,
von der Menschen bösartiger Barbarei.

Mord, Hass und Totschlag jeden Tag,
zerstören die Menschen und die Erde, Schlag um Schlag.

Die von Bosheit erkrankten Gehirne, die den Krieg erfunden,
berauschen sich am Blut der Geschundenen.

Wollen wir die Wunden dieser Erde heilen,
dann müssen wir uns sehr beeilen.

Bomben, Gewehre und andere Waffen,
müssen die Menschen schnellsten abschaffen.

Nur Liebe und Friedenswillen,
kann auf Dauer das Blut der Erde stillen.

Der Menschen Leben ist so kurz, um es zu verschenken,
darüber sollten alle täglich nachdenken.

Gebt Eurem Leben wieder einen Sinn,
sonst sind die Menschen und die Erde bald dahin.

Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde
Februar 2015

Es wäre alles besser, wenn ...

die Menschen unsere Erde nicht
mutwillig zerstören würden,

Hass und Gewalt aus den kranken Gehirnen
einiger Menschen verschwinden würde,

in unserem Alltag Achtung und Verständnis
für andere Menschen, ohne
Ansehen der Person wieder Platz gewönne,

aus den schrecklichen Ereignissen der Kriege
Lehren gezogen würden,

Angst und Schrecken aus unserem Leben
verschwinden würden,

Wohlwollen und Liebe unter den Menschen
wieder vorherrschen würden.

Ja, es gibt eine Chance, dass es besser wird
in unserem kurzen Leben,
wir brauchen Sie nur ergreifen.

Nutzen wir sie und führen
positive Veränderungen durch,
dann wird es sicher besser werden.

von
Detlef Wolfgang Scholz
Vechelde

Juni 2015

Gott, wo bist du?

Gott, wo bist du,
wenn die halbe Welt in Mord, Totschlag und Krieg verfällt?

Gott, wo bist du,
wenn Menschen ihre Heimat verlieren?

Gott, wo bist du,
wenn unschuldige Kinder in grausamen Verhältnissen leben müssen?

Gott, wo bist du,
wenn vom Satan beherrschte Menschen morden?

Gott, wo bist du,
wenn der Alltag von Hass und Verachtung geprägt ist?

Gott, wo bist du,
wenn Menschen, Menschen quälen?

Unser Frage wo du bist, ist nicht richtig,
du bist immer da, Tag und Nacht.

Du bist bei denen, die sich nicht vom Satan verführen lassen,
die bereit sind, ihre Liebe anderen zu verschenken.

Erlöse diese Welt von dem Bösen,
wir hoffen auf dich.

Lass uns erkennen, dass du trotzdem da bist,
auch wenn wir oft zweifeln.

Behüte und bewahre uns
jeden Tag, jedes Jahr,

Öffne unsere Augen und Herzen,
damit wir nicht mehr fragen, Gott, wo bist du.

Detlef Wolfgang Scholz
August 2015
Vechelde

Weihnachtsfrieden

Die Sehnsucht der Menschen in aller Welt,
ist Frieden, der mehr wert ist als alles Geld.

Die Lichter der Kerzen, deren Wärme wir so sehr lieben,
das ist uns vom Weihnachtsfrieden noch geblieben.

Kinderaugen wollen uns ständig fragen,
wollt ihr den Weihnachtsfrieden endlich wieder wagen?

Auf dieser Welt gibt es so viele verlorene Seelen,
die sich im Alltag durch das Leben quälen.

Die Sehnsucht nach Weihnachtsfrieden ist nicht nur heute da,
sie begleitet die Menschen durch das ganze Jahr.

Kinder sollen wieder ein Zukunft haben,
das will uns der Weihnachtsfrieden sagen.

Damit wir stets den wahren Sinn von Weihnachten erleben,
sollen wir die Hoffnung auf Frieden niemals aufgeben,

Nur Liebe, Wärme und Menschlichkeit,
macht uns für den Weihnachtsfrieden bereit.

Detlef Wolfgang Scholz
Dezember 2015

Hoffnung auf das neue Jahr

Das neue Jahr, es hat begonnen,
das alte ist zerronnen.

Hoffnung keimt in den Menschen auf,
was bringt uns das Jahr in seinem Lauf?

Die Erfahrungen der Vergangenheit,
weckt unsere Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit.

Wir sollten nicht nur an uns alleine denken,
sondern unsere Gedanken auf alle Menschen lenken.

Besonders an die, die so viel Not erlitten,
sollten wir stets für ihr Leben in Frieden bitten.

Für eine Umkehr ist es nie zu spät,
damit Hass und Krieg von dieser Erde geht.

Lasst uns gemeinsam gehen durch die Monate im neuen Jahr,
damit die Sinne der Menschen werden endlich klar.

Kämpfen wir für Hoffnung und Frieden auf jegliche Art,
damit auf dieser Welt der Menschen Leben bleibt bewahrt.

Gott schicke uns die Kraft der Liebe in unsere Herzen,
er vertreibe bald der Seelen Schmerzen.

In diesem Sinne lasst uns gemeinsam durch das neue Jahr gehen,
damit alle Menschen auf dieser Erde wieder die Sonne sehen.

Zum Jahreswechsel 2015 / 2016
Detlef Wolfgang Scholz

Der 23. Psalm für Dich

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.

Danke dafür, dass Gott immer bei Dir ist, Tag und Nacht,
er sorgt dafür, dass es Dir gut geht,
Du Essen und Trinken hast.

Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

Gott fühlt sich für Dich verantwortlich,
deshalb bist Du seelisch gesund,
er begleitet Dich auf allen Deinen Wegen im Alltag.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

Wenn Dein Leben nicht glatt verläuft, es schlechte Zeiten gibt,
brauchst Du keine Angst haben, wenn Du nur daran glaubst,
dass Gott Dich auf seinen Händen trägt und Dich tröstet.

Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Wenn Menschen Dir Böses wollen und Dich bekämpfen,
wird er neben Dir stehen, seine Hände segnend über Dich halten
und Dich aus der Gefahrenzone herausholen.

Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Wenn Dir Gutes und Barmherzigkeit in Deinem Leben begegnet,
dann gib sie auch weiter an andere Menschen,
damit Deine Seele ein zu Hause bei Gott findet.

Das wünsche ich Dir für Deine kommenden Jahre,
dass dieser Psalm Dein Begleiter wird.

Psalmtext von Martin Luther

Detlef Wolfgang Scholz
Januar 2016

Ostern das Fest der Hoffnung

Ostern ist das Bild der Hoffnung im Glauben,
will die Angst vor dem Tod uns rauben.

Eine Hoffnung für Menschen, die geschunden,
für sie hat Christus den Tod überwunden.

Wenn des Satans Werk über die Menschen gekommen,
hat Er dem Bösen die Macht genommen,

Wenn man an Christi Auferstehung denkt,
wird uns Kraft gegen Angst und Schrecken geschenkt.

Die Hoffnung derer, die unschuldig sterben,
sie werden das Ewige Leben erben.

Das will Ostern uns auch dieses Jahr wieder sagen,
Antwort geben auf unsere ängstlichen Fragen.

Möge Christus in unseren Herzen leben,
damit wir die Osterhoffnung niemals aufgeben.

Detlef Wolfgang Scholz
Ostern 2016

Mein Glaubensbekenntnis

Ich glaube und zweifele nicht daran, dass es Gott gibt,
der alles erschaffen hat, Himmel und Erde.

Ich glaube daran, dass Jesus Christus sein Sohn ist,
von Ihm gesandt, von einem menschlichen Menschen geboren, Maria.

Es macht mich traurig, dass Christus unter Pontius Pilatus gelitten hat,
in einer Unmenschlichkeit, die wir auch heute noch täglich erleben.

Er wurde durch Menschenhand grausam ermordet am Kreuz.
Er starb für alle Menschen und mich.
.
Das Grab und der Tod konnten ihm nichts anhaben.
Er hat den Tod überwunden, das ist die Hoffnung für uns Menschen.

Er hat die Dunkelheit des Grabes verlassen.
Gott hat ihn auf seinen Händen zu sich geholt, Er ist bei Ihm geborgen.

Ich glaube, dass Christus einmal zu uns kommen wird
und sein Urteil über das Böse, im lebenden oder toten Menschen fällen wird.

Ich hoffe und glaube, dass der Heilige Geist eines Tages die Köpfe der verirrten
und verwirrten Menschen wieder klar macht.

Ich glaube, das wir nur gemeinsam in unserer Kirche etwas ändern können.
Ich glaube, dass Gott uns vergeben wird und wir nach unserem Tod bei Ihm ein Ewiges Leben haben werden.

Amen

Detlef Wolfgang Scholz
2016

Kinder sind Gottes Geschenk

Mensch bedenke,
Kinder die du hörst und siehst, sind Gottes Geschenke.

Jede Minute wird ein Kind geboren,
hat sich Mutter und Vater auserkoren.

Der Kinder fröhliches Lachen,
kann die Menschen doch nur glücklich machen.

Glück ist, wenn man sie ein Stück begleiten darf in ihrem Leben,
deshalb sollten wir ihnen alle Liebe die wir haben geben.

Ihr erstes Laufen und Worte sind wie ein Wunder, jeden Tag,
von denen man niemals genug bekommen mag.

Gehen sie dann in den Kindergarten,
kann man ihre weitere Entwicklung kaum erwarten.

Spielen, singen, hören auf Gottes Wort,
das lernen und erfahren sie dort immerfort.

Ist ihr Körper und Geist dann weiter gewachsen,
dann kommt der Tag, an dem sie werden losgelassen.

Der Schulanfang, ein neuer Abschnitt in ihrem Leben,
er wird viel Neues in ihren Alltag geben.

Der Blick zurück auf die Kleinkindzeit,
macht die Herzen der Eltern froh, zu jeder Zeit.

Jetzt werden sie ihre Kinder weiter begleiten,
gemeinsam die Wege für die Zukunft bereiten.

Eines dürfen wir aber nie vergessen in unserem Leben,
Kinder sind uns als Gottes Geschenk von ihm übergeben.

Detlef Wolfgang Scholz
2016

Unser Leben ist ein Vulkan

Das Leben der Menschen auf der ganzen Welt ist ein Vulkan,
was wir täglich erleben ist Hass, Tod und unendlicher Wahn.

Satan vernebelt der Menschen Gehirne jeden Tag,
man bald keine Nachrichten mehr sehen mag.

Man fragt auf unserer Erde, wo ist die Menschlichkeit geblieben,
wer stillt unsere Sehnsucht nach endgültigem Frieden.

Der Andere wird nicht mehr wertgeschätzt,
jedes Land der Erde ist mit Blut benetzt.

Jeder Mensch hat ein Herz und eine Seele,
wer gibt uns das Recht, dass man die Menschen quäle.

Der Vulkan, er heizt sich immer weiter auf,
durch Angst und Terror bricht er aus.

Seine Glut wird alle Menschen vernichten,
wenn wir in Zukunft weiter auf Frieden verzichten.

Macht Euch auf, ihr Menschen auf dieser Erde,
es wird höchste Zeit, damit es wieder anders werde.

Löscht den Vulkan, ehe es ist zu spät,
damit das Leben endlich in Frieden weiter geht.

Nur Liebe, Verständnis und Achtung für jeden,
kann den Menschen eine beständige Wende geben.

Detlef Wolfgang Scholz
Juli 2016

Weihnachtsgeschenke

Mensch auf der ganzen Welt bedenke,
es gibt mehr als nur Weihnachtsgeschenke.

Geschenke sind nicht nur materielle Güter,
sondern auch das, was bewegt unsere Gemüter.

Wir machen uns oft selbst das Leben schwer,
wo es gibt keine Hoffnung mehr.

Wenn die Liebe in unseren Herzen erstarrt,
wird es in uns geben nur dunkle Nacht.

Wenn unsere Augen nicht mehr die Anderen sehen,
werden wir blind durch das Leben gehen.

Wenn wir Frieden nur für uns selbst in Anspruch nehmen,
wird es auf dem Rest der Welt niemals Frieden geben.

Christus ist Weihnachten auf diese Welt gekommen,
nicht nur für die Starken, Reichen und Frommen.

Er ist für uns das größte Weihnachtsgeschenk zu allen Zeiten,
er will unsere Herzen zum wahren Schenken vorbereiten.

Packen wir die Weihnachtsgeschenke ein, darin sollten immer sein,
Glaube, Hoffnung, Liebe, Frieden und Sonnenschein.

Hell soll der Weihnachtsstern leuchten über allen Menschen,
egal, wo sie Leben, vor oder hinter Grenzen.

Verteilen wir solche Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr,
damit für uns alle Weihnachten wird richtig wahr.

Detlef Wolfgang Scholz
Dezember 2016

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